Geschichte Zingst

Geschichte

Es war um das Jahr 1290, als der Ostteil der Insel zur Stadt Stralsund gehörte, welche das Land vor allem als Viehweide nutzte. Der Name „Sundische Wiesen“ und einige Grenzsteine im Osterwald legen heute noch Zeugnis davon ab.

Erste Bauern siedelten sich im Jahre 1292 auf Zingst an, als Wizlaw II. von Rügen den Küstenlandstrich an die Zisterzienser verkaufte. Diese begannen sofort mit der Rodung, um eine Kapelle zu errichten. Im Jahre 1441 verkauften sie aber ihrerseits die Halbinsel an den Herzog Barnim von Pommern. Die Bedeutung des Wortes „Zingst“ ist heute nicht genau geklärt. Es ist anzunehmen, dass eine enge Beziehung zu dem Wort „seno“ besteht, welches soviel wie „Heu“ bedeutet. Somit wird Zingst häufig als „Heuort“ übersetzt.

Neben der Landwirtschaft waren aber auch der Holz- und Torfabbau wichtige Erwerbsquellen der Bewohner. Die Abgeschiedenheit der Halbinsel führte schon frühzeitig zum Fischfang und zur Seefahrt, beides spielte für die Zingster eine bedeutende Rolle. Im 18. Jahrhundert erblühte die Segelschifffahrt und der Handel wuchs. So befuhren Schiffe und Besatzungen von Zingst die Ostsee, die Nordsee, das Mittelmeer und auch die Ozeane.

Dörfer wie Pramort, Müggenburg, Pahlen und Hanshagen schlossen sich 1823 zur Ortschaft Zingst zusammen. Wobei der Küstenort neben einem erfolgreichen Hafen für Segelschiffe auch mehr und mehr zu einem aufstrebenden Ostseebad wurde. Nach dem ersten Weltkrieg büßte die Schifffahrt an Bedeutung ein und so glich der aufkommende Fremdenverkehr die verloren gegangenen Arbeitsplätze ein wenig aus. Durch die abgeschiedene Lage der Insel kamen erst Mitte des 19. Jahrhunderts Urlauber nach Zingst.

Heute erfreut sich die Halbinsel wachsender Beliebtheit bei Urlaubern aus der ganzen Welt, die nicht nur wegen der reizvollen Natur die Küstenregion besuchen.

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